Leseprobe aus dem neuen Ratgeber

Elektrosmog und Erdstrahlen
Feinde unserer Gesundheit


Inhaltsverzeichnis Teil I

    7    Vorwort
    9    Erdstrahlen
  14    Die Wünschelrute
  18    Reizstreifen und Störfelder
  21    Ein Mensch – drei Typen
  23    Herzflattern – nervöse Störungen
  26    Herzinfarkt
  29    Gelenkschmerzen, Gliederreißen und doch kein Rheuma
  34    Krebs
  49    Das elektromagnetische Umfeld
  52    Asthma
  57    Magen- und Darmbeschwerden
  61    Der Instinkt der Kleinen
  64    Verhaltensstörungen
  67    Bettnässer
  72    Migräne und Depressionen
  77    Durchblutungsstörungen, Kältegefühl
  79    Krippentod
  81    Gestörtes Wachstum bei Baum und Strauch
  84    Reaktion der Tiere
  90    Betten, die krankmachen
100    Fragwürdige Entstörmethoden
104    Der elektromagnetische Bluttest
109    … aber die „Götter in Weiß“ schweigen
118    Schlusswort

 

Vorwort

    Hätte man mir vor einigen Jahren gesagt, dass sich Erdstrahlen auf die Gesundheit der Menschen äußerst nachteilig auswirken, dann hätte ich dies nicht geglaubt und für dieses Thema nur ein müdes Lächeln übrig gehabt. Ich war, wie es leider viele Menschen heute noch sind, zu dieser Zeit noch ein Saulus. Heute kenne ich die Gefahren und nachdem ich ständig mit ihnen konfrontiert werde, weiß ich, dass Erdstrahlen und Elektrosmog die Ursachen vieler Krankheiten sind. Aus dem Saulus wurde ein Paulus.

    Ich habe in diesem Teil des Buches meine Erfahrungen zusammengetragen und versucht, diese für jeden verständlich weiterzugeben. Dabei habe ich absichtlich Fachausdrücke, die dem Laien unverständlich sind, vermieden.

    Den Entschluss, über das Thema Erdstrahlen und Elektrosmog zu schreiben, fasste ich, als ich relativ kurz hintereinander Vermessungen hatte, bei denen sich herausstellte, dass junge Menschen, die auf geopathisch gestörten Stellen lagen, schwer erkrankten und schließlich verstarben.

    Zu diesem Buch ermutigt wurde ich durch viele Zuschriften, die mir bestätigten, dass sich ernste Leiden nach dem Vermessen und dem Wechsel des gestörten Schlafplatzes gebessert haben und mehr als oft ausgeheilt werden konnten. Zum Teil habe ich Ergebnisberichte wiedergegeben, die mir in der Regel sechs Wochen nach einer Schlafplatzsanierung zurückgereicht wurden. Dabei habe ich selbstverständlich jegliche Namensnennung vermieden. Oft klingen diese Berichte wie ein Wunder, sind es aber nicht. Wer die Auswirkungen von Elektrosmog und Erdstrahlen kennt, weiß, dass ein Gesunder durch sie krank werden kann und dass ein Kranker nicht genesen wird, solange er weiterhin auf einer gestörten Stelle schläft. Alle Maßnahmen, Medikamente, Behandlungsmethoden und dergleichen bringen in der Regel nur eine Linderung des jeweiligen Leidens. Erst wenn die Ursache angegangen werden kann, ist eine wirkliche Heilung möglich.

    Wenn ich mit meinen Ausführungen nur einigen hundert Menschen Anregungen geben kann, wie sie Elektrosmog und Erdstrahlen entgehen können, dann habe ich schon viel erreicht. Die Leser werden wiederum mit ihren Verwandten und Bekannten sprechen und auf diese Weise hoffentlich dazu beitragen, dass das Problem der schädlichen Strahlen mehr publik wird und in der breiten Öffentlichkeit die notwendige Beachtung findet.

Betten, die krankmachen

   Fast 100 km musste ich zurücklegen, um bei Herrn D. die Wohnung zu vermessen. Er hatte mich schon zweimal angerufen und gebeten, dass ich bei ihm vorbeikomme. Irgendetwas stimme in seinem Haus nicht. Das habe er im Gefühl. Als er mich dann zum dritten Mal anrief und seine Stimme bedrückt und niedergeschlagen klang, sagte ich ihm zu.

    Mit dieser Fahrt musste ich sodann noch zwei weitgelegene Vermessungen erledigen, die ich mehrmals hinausgeschoben hatte. Ich habe in solchen Fällen immer ein schlechtes Gewissen, zumal ich ja nicht im Vorhinein weiß, ob und inwieweit die Leute auf Reizstreifen liegen und in der Gefahr leben, ernsthaft krank zu werden.

    In der Wohnung des Herrn D. war einiges zu beanstanden, und sein Gefühl hatte ihn nicht getäuscht. Neben einer Wasserader, die durch den Bereich der Betten zog, fand ich im Kinderzimmer eine massive Störung, die vom Verstärker einer Antenne herrührte. Das Haus war jedoch sehr geräumig, und man konnte durch Umräumen den Störstellen ausweichen.

    Ich hatte im Anschluss noch einige Kilometer weiter eine Vermessung und musste danach über eine Stunde fahren, um an einem Ort am Lech die letzte Messung des Tages zu erledigen. Drei Vermessungen am Tag, dazu noch eine anstrengende Autofahrt, und ich bin am Abend geschafft. Das Abgespanntsein sieht man mir dann an den Augen an, und ich habe das Bedürfnis, mich in einer ganz bestimmten Ecke meines Wohnzimmers niederzulassen und ein erholsames Nickerchen zu machen. Meine Erschöpfung, so kann man das wohl am treffendsten bezeichnen, ist nicht immer gleich. Fest steht, dass diese am intensivsten ist, wenn ich Messungen hatte, bei denen ich überall starke Reizstreifen registrieren musste.

    Bei meinem nächsten Besuch empfing mich eine Frau in den sechziger Jahren. Sie war schlank und sah eigentlich relativ gesund aus. Das Haus, das sie bewohnte, war ein schöner Bungalow. Im Schlafzimmer war neben dem Doppelbett noch ein Kinderbett aufgestellt. „Meine Enkel kommen oft übers Wochenende zu Besuch. Sie wollen immer bei mir im Zimmer schlafen. Deshalb habe ich das Bett dort aufgestellt.“

    Schon beim ersten Ehebett stellte ich eine starke Störung fest, die vom Kopf bis zum Fußende verlief. Ab dem Bauchbereich nach unten war sie besonders intensiv. Die Messwerte waren so hoch, dass ich ernste Bedenken bekam. Für denjenigen, der in diesem Bett schlief, musste es Folgen haben. Nun muss man in jedem Falle vorsichtig sein, denn man könnte jemandem mit seiner Prognose einen Schock versetzen. Insbesondere sensible Menschen müssen behutsam behandelt werden.

    „Das Bett ist nicht gut. Vielleicht haben Sie die Werte mit verfolgt. Sie liegen alle außerhalb des normalen Bereichs. Derjenige, der hier schläft, sollte deshalb seinen Bettplatz wechseln.“ Ich hatte absichtlich nicht gesagt, dass die Werte ausgesprochen miserabel waren.

    „Ich schlafe hier“, sagte Frau Z., „aber ich kann mich auch woanders hinlegen.“

    Ich untersuchte das zweite Ehebett. Es war völlig störungsfrei und hatte ausgesprochen gute Werte.

„Das hier ist ein gutes Bett und Ihr Mann kann sich glücklich schätzen, einen solchen Bettplatz zu haben.“

    Frau Z. sah traurig vor sich hin:

    „Mein Mann ist vor zwei Jahren an Krebs verstorben.“

    „Aber doch nicht in diesem Bett, oder?“

    „Nein, er schlief in dem Bett, in dem ich jetzt schlafe.“

    Da mir Frau Z. schon bei meinem Eintreffen von ihren Beschwerden erzählen wollte, ich wie immer aber abgeblockt hatte, ahnte ich nichts Gutes. Nun musste ich doch eine nähere Diagnose über das zuerst vermessene Bett abgeben, denn die Gefahr, dass Frau Z. weiterhin in dem Bett schlief, war zu groß.

    „Ihr Bett ist von oben bis unten gestört. Es weist in der unteren Hälfte im Magen- und Darmbereich Werte aus, die auf Dauer sehr schädlich sein können.“

    „Mein Mann ist an Magenkrebs gestorben.“

    „Und Sie legen sich danach in sein Bett?“ Mir lief es eiskalt den Rücken herunter.

    „Es steht am bequemsten, nicht zu nah am Fenster, nahe der Tür und dem Telefon.“

    „Man sollte in keinem Bett schlafen, in dem ein Krebskranker verstorben ist, ohne dies vorher vermessen zu lassen“ sagte ich, und ein leichter Vorwurf war aus meinen Worten sicher herauszuhören.

    „Wer weiß das schon? Aber deshalb sind Sie ja nun hier und ich bin froh, dass ich Ihre Adresse von Frau L. bekommen habe.“

    Bei Familie L. hatte ich vor Monaten ebenfalls vermessen und erhebliche Störungen festgestellt.

Nun muss ich erwähnen, dass ich in der dortigen Gegend, dem Lechtal, bisher eigentlich meist schlechte Werte vorgefunden habe. Das Allgäu ist zwar eine herrliche Gegend und landschaftlich sehr schön – wer an einem Sonnentag einmal entlang der Berge gefahren ist, wird mir das bestätigen. Am schönsten ist es im Herbst, wenn die bunten Blätter der Bäume das Panorama in leuchtenden Farben zeigen. Aber geobiologisch hat das Alpenvorland seine Tücken.

    Die meisten und auch gefährlichsten Störungen kommen von den sogenannten Wasseradern oder Erdverwerfungen. Und solche haben wir in Oberbayern und im Allgäu mehr als genug. Die schneebedeckten Berge sorgen dafür, dass wir bis zum Sommer hinein reichlich Wasser haben, das sowohl über der Erde als auch in der Erde fließt.

    Störzonen, hervorgerufen durch unterirdische Wasseradern, werden in ihrer Intensität durch die Fließgeschwindigkeit und die Menge des Wassers bestimmt. Je mehr Wasser sich in der Erde

bewegt und je schneller dieses fließt, desto mehr Reibung entsteht an dem Geröll, an dem der Wasserlauf vorbeiführt und umso mehr strahlt die dadurch entstehende Energie nach oben ab. Es entstehen ionisierende Strahlen (siehe Teil II, Seite 129), die senkrecht nach oben gehen und jegliche Materie durchdringen bis hinauf in die Stratosphäre, wo sie sich mit den Strahlen aus dem Weltraum vermischen.

    „Mein Rat an Sie ist, in diesem Bett nicht mehr zu schlafen. Sie sollten dieses Bett meiden, denn Sie sind darin im Magen- und Darmbereich gefährdet. Aber auch Ihre Beine können in Mitleidenschaft gezogen werden.“

    Und nun erzählte Frau Z. von ihren Beschwerden. Schon wenige Wochen, nachdem ihr Mann verstorben war, hätten bei ihr die Beschwerden begonnen. Sie selbst habe sich gesagt, dass dies mit dem Tod ihres Mannes zusammenhänge, dem Leid, den Sorgen, dem Alleinsein. All das, so glaubte sie, hätte ihren Körper geschwächt.

    Angefangen hätte es mit Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall und dergleichen. Danach hätte eine Niere versagt. In letzter Zeit sei es die Bauchspeicheldrüse, die nicht mehr funktioniere. Sie sei ständiger Gast bei ihrem Hausarzt. Neuerdings sei sie bei einem Spezialisten in München in Behandlung. Aber auch der konnte bisher nicht helfen. In den letzten Wochen habe sie eine Venenentzündung in den Beinen und Schmerzen in den Hüften machten ihr erhebliche Beschwerden.

Die gute Frau konnte einem von Herzen Leid tun. Ich war davon überzeugt, dass sie ihre Beschwerden nur deshalb hatte, weil sie sich in das stark gestörte Bett ihres Mannes gelegt hatte. Und das sagte ich ihr auch.

    Schon Freiherr von Pohl und der Arzt Dr. Rambeau, ehemals Vorsitzender der Ärztekammer in Kassel, sagten bereits um 1930 auf Grund ihrer gemachten Erfahrungen, dass jeder, der sich in ein sogenanntes Krebsbett legt, ebenfalls erkrankt. Und Forscher wie Dr. med. Aschoff und Dr. med. Hartmann bestätigen dies eindrucksvoll in ihren verschiedensten Publikationen.

    Meine Erfahrungen deuten darauf hin, dass bestimmte Krankheiten durch bestimmte Strahlen gefördert werden. Ich konnte wiederholt feststellen, dass im Bereich einer Wasserader, die sich durch mehrere Häuser hindurch verfolgen ließ, die gleichen Beschwerden bei verschiedenen Personen aufgetreten sind.

    So hatte ich den Fall, dass in vier nebeneinander liegenden Häusern die Menschen an den Atemwegen erkrankt waren. Im ersten Haus waren Mutter und Tochter an Asthma erkrankt – Vererbung würde man spontan denken. Beide lagen auf einer Wasserader, die sich im Nachbarhaus fortsetzte. Dort hatte der Mann eine chronische Bronchitis und die Ehefrau ständig Migräne. Wenn die Katze ins Schlafzimmer huschen konnte, dann legte sie sich stets im Brustbereich des Mannes in dessen Bett. Wie bereits beschrieben, suchen Katzen die Strahlen und lassen sich dort nieder, wo die am stärksten gestörten Stellen sind.

    Im dritten Haus hatten drei Kinder im Alter von sieben bis vierzehn Jahren ständig Erkältungen. Ihre Betten standen ebenfalls auf der Wasserader. Nachdem das Jüngste keine Nacht mehr schlief, haben es die Eltern zu sich ins Schlafzimmer genommen. Dort wurde es nach kurzer Zeit gesund. Wenn es aber wieder in seinem eigenen Bett schlief, erkrankte es bald darauf erneut. Die Eltern glaubten irrtümlich, es sei ein ewiger Kreislauf des Ansteckens, ein Kind würde das andere infizieren.     Nun sind sie eines Besseren belehrt. Die Betten sind inzwischen umgestellt und allen geht es gut.

Im vierten Haus hatte der Sohn Lungen-Tbc, und der Vater litt an Atemnot. Nur auf Reisen ging es ihm gut.

    Ähnlich die Situation in einem Hochhaus am Rande einer Kleinstadt. Ich vermaß im 5. Stock. Die Wohnungen waren alle gleich geschnitten, d.h. in allen Stockwerken lagen die Schlafräume übereinander. Die Inhaberin der Wohnung, in der ich vermessen habe, hatte Brustkrebs. In der Wohnung unmittelbar darunter verstarb der Ehemann ein Jahr zuvor an Lungenkrebs. In einem weiteren Stockwerk tiefer hatte die Ehefrau Leukämie, und in der Wohnung darüber wohnte ein älterer Herr mit Prostatakrebs. Alles Zufälle?

********

    Der Schlaf ist in unserem Lebensrhythmus ebenso wichtig wie Essen und Trinken. Ohne Schlaf könnte kein Mensch existieren. Er braucht ihn zur Regeneration seines gesamten Organismusses. Dabei ist es enorm wichtig, dass der Schlaf ein guter ist. Ist eine Schlafstelle geopathisch gestört, kann von einem gesunden Schlaf natürlich keine Rede sein. Welche Folgen das haben kann, habe ich bereits geschildert.

    Im Gegensatz zu früher haben sich auch unsere Schlafgewohnheiten geändert. Das Bett muss weich und kuschelig sein. Während unsere Vorfahren auf dem Boden und unsere Ahnen noch auf Strohsäcken schliefen, haben wir heute „erstklassige“ Matratzen oder schlafen in Wasserbetten. Gegen Wasserbetten ist im Prinzip nichts einzuwenden. Man muss jedoch nachts unbedingt die Heizung des Bettes nicht nur abstellen, sondern auch den Heizungsstecker aus der Steckdose ziehen, sonst liegt man unentwegt in einem starken elektrischen bzw. elektromagnetischen Feld. Noch besser: Man lässt sich  einen Netzfreischalter einbauen

    Unsere Rückenmuskulatur wird aufgrund unserer modernen Lebensweise heute oft nicht mehr gefordert, Millionen von Menschen stehen morgens mit Rückenschmerzen auf. Diese sind zum einen auf unsere degenerierte Lebensweise und zum anderen auf unsere Umwelt zurückzuführen. Letztere verderben wir uns mit unserem sogenannten Fortschritt oft selbst.

Das sogenannte „Superbett“ steht nach meinen Erfahrungen dabei an erster Stelle. Da werden heute Betten angeboten, die durch Elektrosmog mehr krank als gesund machen. Quer über das Doppelbett ist, etwas verdeckt, auf jeder Seite eine Neonröhre angebracht. Der Effekt ist ein gedämpftes Licht. In der Mitte ist ein Radio untergebracht. Die Lautsprecher befinden sich rechts und links des Bettes, unmittelbar neben den Köpfen der Schlafenden. Bei leiser Musik schlummert man ein. Eine feine Sache. So jedenfalls glaubt der Erwerber eines solchen Traumbettes. Gekauft werden solche Betten von jung und alt. Jedenfalls habe ich solche überall angetroffen. Doch was holen wir uns damit eigentlich ins Haus?

    Herr und Frau W. wohnten in einer Kleinstadt im Allgäu, beide gut aussehend, mit makelloser Figur, Betreiber eines Sportstudios. Trotz täglichen Trainings fühlten sie sich aber nicht wohl.

Frau W. litt unter Schlafstörungen und unbegründeten Depressionen, er in letzter Zeit unter Gelenkschmerzen. Routinemäßig fragte ich, wie lange man diese Beschwerden habe und seit wann man in der jetzigen Wohnung sei. „Seit zwei Jahren“, war die Antwort.

Als erstes habe ich das Schlafzimmer vermessen. Es war supermodern eingerichtet und hatte ein solches Traumbett, wie vorher schon beschrieben. „Ihr Schlafzimmer ist sehr schön, kann Sie aber krankmachen.“ Man schaute mich verständnislos an.

    „Ihre Beschwerden können durchaus von der hier vorhandenen Elektrotechnik herrühren. Aber schauen wir uns erst einmal die Werte an, die sich beim Vermessen ergeben.“ Während ich meine Geräte herrichtete, erklärte ich, welche Auswirkungen eine Neonröhre und die Lautsprecherboxen in der Nähe des Kopfes haben.

    Die Schwingungen, die der Magnet eines Lautsprechers ständig aussendet, müssen zwangsläufig das Nervenzentrum belasten. Ebenso die Wellen, die eine Neonröhre ausstrahlt. Wir wissen heute, dass letztere mit Sicherheit im Bereich bis zu 1,50 Meter stören kann. Im Laufe der Zeit muss es zu irgendwelchen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

    Meine Messungen ergaben erhebliche Störungen im Bereich des oberen Drittels unseres Superbettes. Es folgte ein schmaler Streifen, der sich quer durch das Bett zog und der etwas besser war. Dann aber folgte ab dem Bereich des Beckens wieder eine stärkere Störzone. Während der obere Bereich ganz eindeutig durch die Elektrotechnik gestört war, lief durch den unteren Teil eine Wasserader. Da half nur: Bett umstellen, die Rückkehr zum batteriebetriebenen Wecker, der Einbau eines Netzfreischalters sowie der Ausbau der Lautsprecher.

    Nach acht Wochen erhielt ich den zurückgelassenen Ergebnisbericht zugeschickt und freute mich lesen zu können: „Schlafstörungen, Neuralgie und Gelenkschmerzen total verschwunden“.

Ich habe bisher leider noch kein Superbett angetroffen, das keine Störungen hervorgerufen hätte. Deshalb mein dringender Rat: Entfernen Sie Radiowecker, Neonröhren, Lautsprecher, TV-Geräte, Mobilfunktelefone in Bettnähe. Kehren Sie zurück zum batteriebetriebenen Wecker und lassen Sie sich einen Netzfreischalter  einbauen (Kosten mit Einbau ca. 200 bis 300 EUR). Etwas Besseres können Sie für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden nicht tun.

 


Inhaltsverzeichnis Teil II

121    Einleitung
127    Natürliche und künstliche Felder und Strahlen
132    Zum Verständnis ein paar technische Erläuterungen
135    Elektromagnetische Felder und Strahlen
137    Niederfrequente Felder
140       1.  Elektrische Wechselfelder
146       2.  Magnetische Wechselfelder
154    Hochfrequente Wellen und Strahlen
157       1.  Technische Gegebenheiten und deren umstrittene Auswirkungen
162       2.  Mobilfunk
170       3.  DECT-Telefone
174       4.  WLAN, die verkannte Gefahr
178       5.  Bluetooth
179       6.  Satellitenschüssel, DAB-T und DVB-T
181       7.  Mikrowellengeräte: Die eigene Radaranlage in der Küche
184       8.  Babyphon
187    Gleichfelder
187       1. Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
190       2. Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)
194    Schadet Elektrosmog unserer Gesundheit?
207    Vorsorgemaßnahmen – So schützen Sie sich vor Elektrosmog
221    Schlusswort
222    Literaturangaben 
223    Stichwortverzeichnis

Schadet Elektrosmog unserer Gesundheit?

    Die technisch hergestellten elektromagnetischen Felder und Wellen überlagern mit ihrer millionenfach höheren Wirkung die feinen natürlichen Bereiche von Mensch und Natur mit ihren sensiblen biologischen Funktionen. Viele Wissenschaftler, Ärzte, Institutionen und Politiker sind sich darüber einig, dass die elektrifizierte Welt mit ihren Milliarden Strom- und Funkquellen der größte und unberechenbarste globale Eingriff in die lebenssteuernden und natürlichen Abläufe der Schöpfung ist. Wie Mensch und Natur genau auf diesen Elektrosmog reagieren, weiß heute noch niemand genau. Wissenschaftler arbeiten zwar mit Hochdruck an diesem Problem, schlüssige – vor allem aber von allen Fakultäten anerkannte – Ergebnisse liegen noch nicht vor.

    Internationale Studien aus USA, Kanada, Australien, Russland und Europa (z.B. Deutschland, Schweden, Dänemark, England, Frankreich) der letzten 20 bis 25 Jahre lassen immer mehr den Schluss zu, dass wir es hier mit einem biologisch unterschätzten Umwelteinfluss zu tun haben. Unabhängige Wissenschaftler der medizinischen, biologischen, aber auch technischen Fakultäten warnen immer mehr vor diesen Risiken. Nach Schätzungen der WHO gibt es weltweit bereits weit über 10.000 Forschungsarbeiten zu diesem Thema. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse bleiben aber trotzdem lückenhaft und sind heftig umstritten. Befürworter und Mobilfunkgegner sind nicht nur sachlich, sondern auch emotional zerstritten.

    „Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.” (Max Planck – deutscher Physiker, 1858-1947)

    Und dabei hat man beim Messen von Elektrosmog noch einen wesentlichen Vorteil: Anders als bei Erdstrahlen, die auch heute nur teilweise mit technischen Messgeräten nachgewiesen und nur von entsprechend sensibilisierten Rutengehern „gemutet“ werden können, ist das Vorhandensein von elektromagnetischen Feldern und Strahlen mit Messgeräten nachweisbar.

    Beim Elektrosmog streiten sich Wissenschaftler, Ärzte, Baubiologen und die Industrie deshalb nicht darum, ob es ihn gibt, sondern darum, bis zu welchen Grenzwerten Elektrosmog für uns ungefährlich ist und welche Auswirkungen Elektrosmog auf unsere Gesundheit hat.

    Selbst wenn man den Beteiligten keine mutwilligen Falschinformationen unterstellt, bleiben dennoch viele ungeklärte Fragen offen. So ist zum Beispiel die Frage, wer ist fachlich in der Lage, Richtlinien und Grenzwerte für den Umgang mit elektrischen Strahlen festzulegen. Regierungen, Techniker und Ingenieure, Ärzte, Baubiologen, interessensfreie Wissenschaftler? Die Vertreter der Industrie, Physiker, Techniker und Ingenieure sind qualifiziert zur Messung physikalischer Größen. Die Gesundheitsrisiken für die Menschen zu definieren aber ist Sache von Medizinern und Biologen!

    Und hier beginnt das Problem: Die Risiken, durch Elektrosmog krank zu werden, sind von Wissenschaftlern und Medizinern immer noch umstritten. Die Schulmedizin und deren Vertreter kennen die Auswirkungen entweder nicht, sind uninformiert oder ignorieren die wissenschaftlichen Erkenntnisse kritischer Kollegen – oder beschuldigen diese der unwissenschaftlichen Arbeitsweise. Der Laie steht staunend daneben.

    Dabei ist in der Elektrosmog-Broschüre des Umweltministeriums NRW zu lesen unter „Gut untersucht und wissenschaftlich nachgewiesen sind die folgenden Zusammenhänge“:•  Niederfrequente elektrische und magnetische Felder beeinflussen die körpereigenen elektrischen Ströme und wirken auf Sinnes-, Nerven- und Muskelzellen. Es handelt sich dabei um Reizwirkungen, die, wird ein bestimmter Schwellenwert überschritten, zur Störung von Körperfunktionen führen können.

•  Hochfrequente elektromagnetische Felder dringen wenige Zentimeter in den Körper ein. Dort werden sie absorbiert und in Wärme umgewandelt. Das Körpergewebe kann hier durch große Hitze – also ab einer bestimmten Strahlungsintensität – geschädigt werden. Es handelt sich um sogenannte thermische Wirkungen.

•  Hoch- und niederfrequente Felder können selbst dann, wenn die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden, die Leistung von Herzschrittmachern und anderen medizinischen Implantaten beeinträchtigen.

    Für das Umweltministerium NRW sind die wissenschaftlichen Unklarheiten und Unsicherheiten also Anlass genug, um für Vorsorge zu werben: Wie immer auch der wissenschaftliche Streit ausgehen wird, elektrische und magnetische Felder sollten immer – und im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten – so gering wie möglich gehalten werden. Jeder Einzelne kann seine Strahlenbelastung beim Umgang mit Geräten und Strahlungsquellen einschränken.

    .... Zukünftig werden neue Strahlungsquellen hinzukommen: drahtlose Funksysteme wie WLAN und Bluetooth, Technologien in Verkehrssystemen, Diebstahlsicherungssysteme und digitales Fernsehen. Das Umweltministerium NRW ist der Auffassung, dass hier mehr gezielte Forschung betrieben werden muss. Die Chancen und Risiken von Zukunftstechnologien sollten im offenen Dialog behandelt werden.

    Das noch (relativ) junge Wissenschaftsgebiet der Baubiologie nimmt zu den gesundheitlichen Risiken eindeutig Stellung. Verschiedene Institute für Umweltforschung und Baubiologie haben hier eigene Vorschläge oder Richtwerte festgelegt. Die Werte basieren auf deren eigenen Forschungen und auf weltweiten Grenzwerten, wie sie z.B. in Österreich, der Schweiz, Amerika oder Russland gelten. Obwohl manche Wissenschaftler selbst die Kompetenz der Baubiologen bezweifeln, gründen immer mehr Universitäten Lehrstühle oder bieten Seminare für Baubiologie an: z.B. FH Rosenheim (erstmals 1972), TU Karlsruhe, Uni Hamburg, Uni Krems (Austria).

    Es ist somit völlig abwegig, wenn Mobilfunkbetreiber auf Proteste von Bürgern mit eigenen Messtrupps anreisen und die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte nach der 26. BImSchV bestätigen. Aber wer hat in Deutschland die Grenzwerte festgelegt? Es war eine eigens geschaffene Kommission aus Vertretern der Industrie und Politikern. Man hat die Werte der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection = Internationale Kommission zum Schutz vor Nicht-Ionisierenden Strahlen) übernommen.

    Die ICNIRP ist eine von der WHO und der EU anerkannte internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung. Sie ist weder von staatlichen Stellen organisiert, noch abhängig. Man nennt solche Organisationen „Nichtregierungsorganisation“. In ihrer jetzigen Form besteht die ICNIRP seit 1992. Ihre 14 Mitglieder sind nach eigenen Angaben industrieunabhängige anerkannte Experten für Fragestellungen aus dem Bereich der nichtionisierenden Strahlung. Für dieses 14köpfige Gremium arbeiten in vier Komitees weitere ca. 80 Wissenschaftler für Epidemiologie, Biologie, Physik und Optik. Die Hauptaufgaben der ICNIRP bestehen in der Analyse und gesundheitlichen Bewertung des Kenntnisstandes auf allen Gebieten, die für den Strahlenschutz relevant sind. Diese Analysen werden zusammen mit Empfehlungen regelmäßig veröffentlicht. Die Richtwerte sind nach Meinung der ICNIRP wissenschaftlich begründete Kurzzeit-Gefährdungswerte, die bei kurzer Belastung keine gesundheitlichen Schäden verursachen. Ziel ist eine weltweite Harmonisierung der Verfahren und Vorgehensweisen zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung.

    Die ICNIPR soll also international einheitliche Grenzwerte festlegen. Aber warum gibt es allein in Europa fast für jedes Land andere Werte? Ist die ICNIPR vielleicht doch nicht so kompetent und international anerkannt?

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass die Regierungskoalition SPD/Grüne im Jahr 2000 von den Mobilfunkbetreibern über 100 Milliarden DM für UMTS-Lizenzen abkassiert hat. Die höchsten übrigens weltweit. Kann eine Regierung da noch „industriefeindliche Grenzwerte“ durchsetzen?

    Um sich vor hochfrequenten Strahlen zu schützen, sollte man unbedingt auch den nötigen Sicherheitsabstand zu den Sendeanlagen einhalten. Wem die Gesundheit etwas wert ist, der sollte sich eher nach den Werten des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) richten als nach der 26. BImSchV. Denn wir alle haben nur ein Leben!

 

Konzept-Verlag, Ruhpolding
info@konzept-verlag.de